Praktikumsberichte aus Kenia
2. Praktikumsbericht von Katja Rieder -
1. Praktikumsbericht von Katja Rieder -
2. Praktikumsbericht von Julia Eichinger -
1. Praktikumsbericht von Julia Eichinger -
2. Praktikumsbericht von Katja Rieder
Und schon ist wieder ein ganzer Monat vorbei! Im November war hier jede Menge los! Ich hab mit den Kids einen Holundersirup gemacht und sie haben den Saft voller Genuss getrunken! Selbstgemacht schmeckt einfach immer doppelt gut. Der Saft hat daher auch nur für zwei Abende gereicht, aber vielleicht mach ich noch mal einen mit ihnen.
Im November sind für vier der Großen die Abschlussprüfungen der "Primary School" losgegangen. Da war natürliche jede Menge Nervosität mit im Spiel und jeder hat versucht es den Vieren einfacher zu machen. Neben Massagen und Arbeitsentlastung hat es vor allem viele motivierende Gespräche gegeben. Letztendlich waren sie alle froh, als es vorbei war und sie früher in die Ferien starten konnten als die anderen. Dann sind nach und nach die Älteren von den weiter entfernten Schulen heimgekommen und jedes Mal haben sich alle total gefreut, wenn ein Bruder oder eine Schwester endlich wieder nach Hause kam. Ende November wurden auch die Kleineren in die wohlverdienten Ferien entlassen. Seitdem ist hier jede Menge los! Das ist sehr schön!
Ganzer Praktikumsbericht von Katja zum Download.
Ganzer Praktikumsbericht von Katja zum Download.
1. Praktikumsbericht von Katja Rieder

Kaum zu glauben, dass es schon Zeit für meinen ersten Bericht ist - mir kommt es noch nicht so vor, als wäre ich schon einen Monat hier. Ich bin Anfang Oktober im Wajibu-Wetu Children's Home angekommen und wurde von allen herzlich begrüßt. Die Kinder haben nicht lange gefragt, sondern mich gleich in alle täglichen Aktivitäten, wie Kochen, Wäsche-Waschen, Spielen, Singen, Tanzen und Beten, mit einbezogen. Das hat mir das Eingewöhnen sehr erleichtert. Ich kann euch das Gefühl gar nicht beschreiben, wenn man erst seit ein paar Tagen da ist und sich schon als Familienmitglied fühlt. Und, dass dieses Heim nicht einfach nur ein Heim ist, sondern eine Familie, das kann ich euch versichern! Jedes Kind hat hier seine täglichen Pflichten zu erledigen und kann abends beim Essen seinen Geschwistern die neuesten Neuigkeiten verkünden. Wie in einer ganz normalen Familie, nur dass diese Familie ein bisschen größer ist.
Ich hab natürlich für jedes Kind eine Kleinigkeit mitgebracht und es ihnen eines Abends überreicht. Wahnsinn, wie sie sich gefreut haben, auch wenn's nur was Kleines war. Jeder hat noch was Süßes bekommen und alle waren voll und ganz zufrieden. Ich hab schon lange kein Kind mehr gesehen, dass sich so über einen Lutscher gefreut hat. Sehr bewegend!
Ganzer Praktikumsbericht von Katja zum Download.
2. Praktikumsbericht von Julia Eichinger
Ein ganz besonderes Erlebnis für mich als angehende Lehrerin war der zweitägige Besuch in der Primary School in Rironi, die von den meisten der Heimkinder besucht wird.
Nachdem ich das Schultor betreten habe, wurde ich sofort von circa 50 Schülern umringt, die mich lachend auf Schritt und Tritt verfolgten. Für die meisten Kinder, insbesondere für die Jüngeren unter ihnen war ich die erste Weiße, die sie je gesehen haben. Viele der „Mutigeren“ wollten unbedingt meine Haut und meine Haare berühren. Ich muss zugeben, dass diese Situation sehr seltsam für mich war, doch gleichzeitig konnte ich die Schulkinder gut verstehen.
Ganzer Praktikumsbericht von Julia zum Download.
Nachdem ich das Schultor betreten habe, wurde ich sofort von circa 50 Schülern umringt, die mich lachend auf Schritt und Tritt verfolgten. Für die meisten Kinder, insbesondere für die Jüngeren unter ihnen war ich die erste Weiße, die sie je gesehen haben. Viele der „Mutigeren“ wollten unbedingt meine Haut und meine Haare berühren. Ich muss zugeben, dass diese Situation sehr seltsam für mich war, doch gleichzeitig konnte ich die Schulkinder gut verstehen.
Ganzer Praktikumsbericht von Julia zum Download.
1. Praktikumsbericht von Julia Eichinger
Das Leben hier in Kenia beziehungsweise im Kinderheim ist komplett anders, als ich es von zu Hause gewohnt bin: Es wird per Hand gewaschen, Duschen gibt es nicht, das Wasser muss zuerst immer von draußen geholt werden – wenn nicht genug im Tank ist, muss es von einem Esel gebracht werden.

Auch wurde mir im Vorfeld oft von der "kenianischen Gemütlichkeit" berichtet, die eventuell ungewohnt für mich sein könnte. Jedoch ist die Anpassung für mich nicht wirklich schwierig gewesen. Ich denke, wenn man gewisse Dinge nicht so eng sieht, gewöhnt man sich sehr schnell an die kenianische Mentalität. Eine Sache, die ich jedoch gewöhnungsbedürftig fand, war die kenianische "Pünktlichkeit". Bei den meisten Terminen muss mindestens eine Stunde dazugerechnet werden. Doch auch darauf ist nicht immer Verlass, denn ab und an läuft dann doch wieder alles sehr pünktlich ab.
Ganzer Praktikumsbericht von Julia zum Download.

Auch wurde mir im Vorfeld oft von der "kenianischen Gemütlichkeit" berichtet, die eventuell ungewohnt für mich sein könnte. Jedoch ist die Anpassung für mich nicht wirklich schwierig gewesen. Ich denke, wenn man gewisse Dinge nicht so eng sieht, gewöhnt man sich sehr schnell an die kenianische Mentalität. Eine Sache, die ich jedoch gewöhnungsbedürftig fand, war die kenianische "Pünktlichkeit". Bei den meisten Terminen muss mindestens eine Stunde dazugerechnet werden. Doch auch darauf ist nicht immer Verlass, denn ab und an läuft dann doch wieder alles sehr pünktlich ab.
Ganzer Praktikumsbericht von Julia zum Download.