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Der Verein - Die Vereinsgeschichte

Der Verein

Der Förderverein Wajibu Wetu - Hand in Hand für Kenia e.V. wurde im August 2005 von Lisa Böning, Barbara und Jürgen Hansen, Alexandra Pongratz, Johannes Schittler, Robert Suske und Birgit und Stefan Walk gegründet, um die Arbeit im Projekt "Wajibu Wetu" zu unterstützen. Die meisten der Gründungsmitglieder sind Kenia-erfahren und kennen das Ehepaar Kilonzo, die Leiter des Heimes, persönlich.


Aus dem kleinen Kreis der Gründungsmitglieder ist ein ansehnliches Grüppchen von aktiven Mitgliedern geworden, das sich aus ganz Bayern (und Köln) alle zwei bis drei Monate zusammenfindet und versucht, zum Wohle der Kinder in Kenya Entscheidungen zu treffen und Aktionen zu planen.


Foto der aktiven Mitglieder von 2009, von links nach rechts:
Obere Reihe: Alexandra Pongratz, Kraiburg (2. Vorsitzende), Barbara Hansen, Edling (1. Vorsitzende)
Stehend: Reinhold Reitzer (Ingolstadt), Andreas Krieglmeier (Hepberg bei Ingolstadt), Beatrice Oxenius (Isen), Julia Sedlmeier (Egglkofen), Robert Suske (Schriftführer aus München), Andreas Harpf (Ingolstadt), Ursula Harpf (Ingolstadt), Johannes Schittler (München), Anita Wimmer (München), Ralf Walk (Homepage-Betreuer aus München), Steffi Walk (München)
Untere Reihe: Martha Krieglmeier (Kassenwartin aus Hepberg), Lisa Böning (Köln!), Jürgen Hansen (Edling)
Barbara Krohne aus München fehlt leider auf dem Foto, auch auf dem nächsten.


Foto einiger aktiver Mitglieder vom Afrikafest 2011

Von links nach rechts, hintere Reihe:
Evi Karg (Ingolstadt, Dankeskarten), Berta Zimmer (Ingolstadt, Patchwork-Art), Carline Mutz (Eichstätt, Verbindungsglied zu den Praktikanten, Vorträge), Mathew KinuthiaKithioma (Kenya), Reinhard und Maria Riegg (Gaimersheim, Rechnungsprüfer, Adressverwaltung), Susanne Tiedemann-Mutz (Ingolstadt), Alexandra Pongratz (Kraiburg), Martha Krieglmeier (Hepberg), Jürgen Hansen (Edling) Vordere Reihe: Timo, Barbara, Noah, Barbara Hansen (Edling), Arne Mutz (Ingolstadt), George KilonzoKithioma (Kenya)

Unser Anliegen ist es vor allem durch Geldspenden, sowie durch sonstige Hilfe, die Arbeit im Heim "Wajibu Wetu" zu unterstützen und das Projekt möglichst vielen Menschen vorzustellen. Dabei respektieren wir den Wunsch der Heimleitung nach Eigenverantwortung, der sich auch im Namen "Wajibu Wetu" ("unsere Verantwortung") widerspiegelt. Das heißt, wir handeln nicht nach dem Motto: "Wer zahlt, schafft an."

Der aktuelle Vorstand besteht aus:


v.l.n.r.: Barbara, Martha und Alex (Afrikafest 2011)



Kleine Projekt- und Vereinsgeschichte

Als John G. Kinuthia erstmals im April 2005 Barbara Hansen von seinem Vorhaben mailte, zusammen mit Jane und George Kilonzo ein Kinderheim zu eröffnen, dachten wir nicht, dass dieser Gedanke schon Mitte Juli ganz konkret werden würde. Aber viele ehrenamtliche Helfer rund um Nairobi und die beiden Großfamilien Kilonzo und Kinuthia haben in zahlreichen, mühseligen Arbeitsstunden ein neues Zuhause für zehn Kinder geschaffen, die alle in ihren kurzen Leben traumatische Erfahrungen machen mussten. Die rein kenianische Initiative erreichte aber bald ihre Grenzen, denn zehn Kinder brauchen mehr als ein Dach über dem Kopf; deshalb gründeten wir am 19. August 2005 in Edling unseren Verein "Wajibu wetu - Hand in Hand für Kenia" und versuchen seitdem, unseren Freunden dort und den Kindern zu helfen.
Es brauchte allerdings drei Vereinssitzungen, auf denen zwei Details der Satzung noch einmal geändert werden mussten, bis der Verein schließlich am 6.10. vom Amtsgericht Rosenheim eingetragen (VR 2257) und am 6.11. vom Finanzamt Rosenheim als gemeinnützig anerkannt wurde.

Robert Suske hat diese Homepage Anfang Oktober 2005 eingerichtet, die langsam mit dem Verein wächst, 2007 von Birgit und Stefan Walk in Stockholm, Schweden betreut wurde und derzeit von Ralf Walk professionell gestaltet wird.

Ende November 2005 wurden die ersten Handzettel (Flyer!!), die auch in Gemeinschaftsarbeit entstanden, ausgeteilt. Mittlerweile haben wir bereits dreimal nachbestellt und aktualisiert (300 weitere im April 2006, 1000 Stück im November 2006 und weitere 1000 im Februar 2008). 2010 hat sich "atnic" aus Wasserburg das Design vorgenommen und professionell (und sehr kostengünstig) umgestaltet, die nächsten 1.000 Stück waren schnell weg. Schon Ende 2011 wurde wieder nachgedruckt.

Aus dem kleinen Kreis von acht Gründungsmitgliedern (Lisa Böning, Alexandra Pongratz, Johannes Schittler, Robert Suske, Birgit und Stefan Walk, Barbara und Jürgen Hansen), die sich alle irgendwie mit den Gründern in Kenia verbunden wissen, ist in nur vier Monaten ein ansehnlicher Kreis von 21 Vereinsmitgliedern geworden. Im Dezember 2006 konnten wir im ersten Rundbrief berichten, dass wir auf ein festes monatliches Einkommen von 510€ zurückgreifen dürfen, dank der Daueraufträge oder Einzugsermächtigungen unserer Mitglieder.
Seit Februar 2006 ist es uns möglich, unseren Freunden Jane und George Kilonzo und den weiteren Angestellten des Projektes bescheidene, kenianischen Verhältnissen angepasste Gehälter regelmäßig zu zahlen. Mittlerweile spielen, essen, schlafen und lernen im Projekt 12 Kinder.

Wir sind per Email und SMS in regelmäßigem Kontakt mit den Hauseltern Kilonzo und können nah miterleben, wie sich unser Projekt entwickelt. John Kinuthia, einer der Mitgründer von "Wajibu wetu", ist Mitte Januar nach seinem Besuch in Bayern wieder nach Nairobi zurückgekehrt, hat sich aber aus verschiedenen Gründen entschlossen unser Projekt zu verlassen. Auf unserer 6. Vereinssitzung am 25. März 2006 hier in Edling hat er, wieder in Deutschland, seinen Schritt persönlich erläutert. Wir lassen ihn ungern gehen, akzeptieren aber natürlich seine Entscheidung, zusammen mit seiner deutschen Freundin hier eine neue Existenz aufzubauen.

Im April 2006 zählte unser Verein 45 Mitglieder und konnte auf fixe Einnahmen von 697,50€ im Monat zurückgreifen. Der 2. Rundbrief mit Neuigkeiten aus dem Projekt wurde ausgeteilt.

Im August 2006 flog eine Gruppe von neun Leuten nach Kenia und besuchte das Projekt. Voller positiver Eindrücke und beeindruckender Erfahrungen mit "unseren" Kindern berichteten sie davon auf der Ersten großen Mitglieder-Vollversammlung am 23. September 2006 in Ingolstadt und konnten die zahlreich erschienen Mitglieder auch weiter begeistern!
Alexandra Pongratz und Julia Sedlmeier waren im März 2007 vor Ort und lebten zwei Wochen im Projekt mit (mehr dazu mit Bildern – bitte hier klicken). Sie besuchten auch unsere "outreach children" (Kinder, die außerhalb des Heimes betreut werden und bei ihren Verwandten leben) in mehreren Slums (Bilder dazu - bitte hier klicken).

Zur zweiten großen Mitgliederversammlung im September 2007 kamen rund 70 Mitglieder und Interessierte, sicher auch wegen unseren besonderen Ehrengästen aus Kenya: Jane und George waren für zwei Wochen zu Besuch in Deutschland (Bilder dazu – bitte hier klicken).

Auch 2008, im August, waren zwei unserer Aktiven, Alexandra Pongratz und Barbara Krohne, im Projekt zu Besuch. Sie wohnten bei den Kindern im Heim und genossen die kenianische Gastfreundschaft, Herzlichkeit und Lebensfreude. Voll positiver Eindrücke und Berichte begeistern sie auch uns hier in Deutschland und lassen uns mit vielen Bildern und einem Rundbrief in Form eines Reiseberichts für die Mitglieder an ihren Erlebnissen teilhaben. (Bilder dazu – bitte hier klicken).

Seit November 2008 fliegen regelmäßig volunteers (Praktikantinnen) aus Deutschland nach Kenia und verbringen 2-4 Monate im Kinderheim. Dieser Austausch ist ein Segen für beide Seiten! (Mehr dazu – bitte hier klicken).

Im September 2009 fand unsere 3. Mitglieder-Vollversammlung, wieder in Ingolstadt, statt. (Mehr dazu - link zu Fotogalerie)

2010 könnte man auch das Jahr der Besuche nennen: Wajibu wetu beherbergte nicht nur sage und schreibe fünf volunteers (Carline Mutz, Elisabeth Schmid, Katharina Finke, Alina Schindlauer und Elisabeth Auer), über's Jahr verteilt waren auch ganz viele Vereinsmitglieder oder -unterstützer aus Deutschland dort: Bernd und Maria Schirmer mit Freunden, Alex Pongratz und Juliane Reis, Willi Lemke, Barbara Krohne und Barbara Hansen, Laura Berg mit Freundin. Es ist etwas Besonderes vor Ort zu sehen, zu schmecken und zu spüren, dass es den Kindern gut geht! Davon konnten wir uns alle überzeugen! Zum ersten Mal in der Geschichte unserer deutsch-kenianischen Zusammenarbeit ist auch die deutsche Gastfreundschaft länger gefragt: Der Sohn und die Nichte der Heimeltern kommen im Oktober für ein Aupair-Jahr nach Deutschland.

Auch 2011 ist ein ganz außergewöhnliches Jahr: Jane Nyambura und George Kilonzo besuchen nach vier Jahren wieder Deutschland (Flug und Aufenthalt werden von extra Spenden finanziert) und bereicherten am 4. Juni unsere 4. Vollversammlung!

Mittlerweile helfen 133 Mitglieder (Stand: Januar 2011) und zahlreiche Sonderspenden mit, dass "Wajibu wetu" weiter wachsen und gedeihen kann!